Chronik


Chronik: So war's bis iatz....

Nach langem Durchstöbern und Entziffern der alten Schriftführerbücher kam so manches zum Vorschein. Erste Versammlungen über eine eigene Kapelle gab es bereits 1928.
Es dauerte aber noch ein paar Jahr bis eine Musikkapelle zustande kam, denn Probleme gab es bei der Anschaffung von Instrumenten und Notenmaterial.

 Gründungsfoto 1932

Im Jahre 1932 gab es bereits die ersten Ausrückungen der Kapelle und 1933 fand nachträglich die erste Gründungsversammlung der Musikkapelle St.Jakob i.H. statt. Die Kapelle zählte 11 Musikanten und 1 Marketenderin. Zu Beginn fanden die Proben in der Werkstätte des Wagnermeisters Leonhard Niedermoser statt. Den Dirigentenstab "schwang" anfangs Felizian Steinacher. Dieser wurde dann von Michael Bendler abgelöst. Die ersten Ausrückungen musste die Kapelle noch in Zivilkleidung tätigen. Doch durch das verdiente Geld, konnte bald eine schmucke Tracht (Pillauertracht) angeschafft werden, welche die Musikkapelle auch heute noch immer trägt.

1935 wurde der erste Ausschuss mit Obmann Josef Ritter gegründet.

1939 - 1945 konnte der Verein aufrecht erhalten werden. Leider musste häufig bei traurigen Anlässen gespielt werden.

Im Jahr 1950 wurde in einer geheimen Wahl Josef Foidl zum Kapellmeister gewählt. Unter seiner Leitung blühte die Kapelle so richtig auf und konnte sich innerhalb kurzer Zeit von 16 auf 26 Musikanten steigern.

Die Gemeinde ließ 1952 das Gerätehaus der Feuerwehr ausbauen, damit die Musikkapelle eine Raum zum Proben hat.

1957 feierte die Musikkapelle St.Jakob i.H. das 25jährige Gründungsjubiläum

1967 fand das erste große Bezirksmusikfest in St.Jakob i.H. statt. Bei den Wertungsspielen konnt die Kapelle, sozusagen als Lokalmatador, für ihre Darbietung einen 1.Rang erzielen.

Im Jahre 1971 war es dann endlich so weit, die Musikkapelle baute ein schönes Musikpavillon mit Probelokal. Anlässlich des 40jährigen Bestandjubiläums wurde das Pavillon 1972 feierlich eingeweiht.

Natürlich spielte die Hauserer Musikkapelle nicht nur vor heimischen Publikum, sondern konnte sich bei so manchen Auslandseinsätzen und Werbefahrten recht gut profilieren. Einsätze gab es zum Beispiel in Elsaß, Andernach, Bad Salzuflen, Insheim oder Großseelheim.

Das Reisen wurde nicht immer nur für arbeitsintensive Ausrückungen genutzt, sondern auch für so manchen schönen Ausflug, wie zum Beispiel in die Wachau, nach Südtirol, nach Prag oder nach Porec.

Im Jahre 1989 übernahm Andreas Embacher (in St.Jakob auch Sonnseitmozart genannt) das Amt des Kapellmeisters und konnte gleich 1990 dem Großereignis Bezirksmusikfest in St.Jakob i.H. entgegenfiebern. Mit seinem neuen Stil gestaltete Embacher die Konzerte und Einsätze der Kapelle sehr abwechslungsreich und die Musikkapelle erhielt ständig Zuwachs. So kam es, dass schließlich im Jahre 2000 mit Hilfe der Gemeinde unser Probelokal ausgebaut werden konnte. Jetzt kann sich ein jeder Musikant/in aufgrund der Akustikeinrichtung so richtig auf das Musikzieren freuen und der Ausschuss kann im dazugebauten Sitzungsraum die Köpfe rauchen lassen.

Bei den Wahlen am 10. November 2001 wurde Mag. Helmut Gruber zum Kapellmeister gewählt und Peter Horngacher übernahm das Amt des Obmannes. Beide waren zu Beginn nur als Übergangslösung gedacht, überraschten aber alle, denn Kapellmeisgter Mag. Gruber Helmut leitete die Kapelle vorzüglich und brachte auch den einen oder anderen neuen modernen Touch in die Kapelle. Da 2002 das Bezirksmusikfest auf dem Programm stand, war natürlich musikalisch gesehen nicht viel zu erwarten, aber die darauf folgenden Jahre konnte wieder bei diversen Wertungsspielen ein "Sehr Guter Erfolg" erzielt werden. Der Obmann Peter Horngacher, der auch sprichwörtlich ins kalte Wasser geworfen wurde, stürzte sich sofort in die Arbeit und organisierte gemeinsam mit dem Ausschuss das Bezirksmusikfest 2002 in St.Jakob i.H., welches schließlich ein großer Erfolg war. Die harte Arbeit wurde mit Ausflügen nach Jesolo und Grado belohnt. Außerdem gelang es der Musikkapelle im Jahre 2002 ihr äußeres zu verändern. Anstelle der Trachtenhose marschierte die Kapelle seither in Lederhosen umher und auch neue Hemden in einer etwas anderen Farbe wurden angeschafft.

Chronik: So war's bis iatz....(Fortsetzung)

Leider ist mit Ende der 90iger die Anzahl der Musikanten -innen wieder stark zurückgegangen und so wurde im Jahr 2003 ein Tag der offenen Tür gegründet, welcher bis heute noch jedes Jahr abgehalten
wurde. Ein Erfolg dieses Tages machte sich bald bemerkbar. So zählte die Kapelle 2001 leider nur 31 aktive Mitglieder und im Jahre 2005 waren es bereits wieder 36 aktive Mitglieder.

Zuvor gab es aber 2004 wieder Neuwahlen, wo sich erstmals in der Geschichte für das Amt des Kapellmeisters keine Person finden konnte. So übernahm der Vizekapellmeister Alexander Horngacher bis zum 1.Mai 2005 das Amt. Leider konnte kein fixer Kapellmeister gefunden werden und so verbündeten sich die 3 Altkapellmeister Peter Seisl sen., Andreas Embacher sen., Mag. Helmut Gruber und der Vizekapellmeister Alexander Horngacher und so kämpfte sich die Kapelle schließlich ein Jahr lang durch. 4 aktive Kapellmeister, dass hat es wahrscheinlich auch noch nirgendwo im Lande gegeben. In dieser schwierigen Zeit übernahm Alfred Nitz das Amt des Obmannes und fungierte in einer Doppelrolle als Kassier und Obmann. Bei der Vollversammlung 2005 wurde dann verkündet, dass sich Andreas Embacher sen. wiederum bereit erklärt hat, das Amt des Kapellmeisters auszuführen. Bei der Marschwertung im Jahre 2006 erreichte die BMK St.Jakob i.H. einen sehr guten Erfolg und konnte sich immerhin als beste Kapelle rund um die Buchensteinwand bezeichnen lassen. Weiters wurde die Kapelle in diesem Jahr nach Kyllburg (nähe Trier) zu einem großen Musikfest unter dem Titel "Glanzlichter der Blasmusik" eingeladen. Im Jahr 2007 feierten wir unser 75 jähriges Bestandsjubiläum im kleinen aber feinen Rahmen, wobei in diesem Jahr erstmals sogar ein Kirchenkonzert eingeplant wurde. Im darauffolgenden Jahr durften wir die Gemeinde bei den diversen Veranstaltungen rund um das Jubiläum "700 Jahre St.Jakob i.H." unterstützen. Im Jahr 2009 zählten neben dem Pfingstkonzert die auwärtigen Konzerte in den Nachbargemeinden und in Going zu den Höhepunkten. Ein Jahr später gab es eine gravierende Änderung bei den Platzkonzerten. Sie wurden als Schwerpunktkonzerte geführt und so gab es bei jedem Konzert ein eigenes Thema (Polka, Modern, Solo usw...). Außerdem gab es im Jahr 2010 Neuwahlen! Im Jahr 2011 verstärkte erstmals in der Geschichte der BMK St.Jakob i.H. ein Saxophon-Satz und ein E-Bass die Musikkapelle bei modernen Stücken. Außerdem gab es bei der Cäcilienmesse erstmals in der Hauserer Geschichte eine gesangliche Unterstützung.

Vorausschauend auf 2012 zählt sicherlich das Frühjahrskonzert geleitet vom Kapellmeister Norbert Schlemmer zu den Höhepunkten.

Kapellmeister vergangener Jahre:

Anfangs  Felizian Steinacher 
ab 1933  Michael Bendler 
ab 1936  Felizian Steinacher 
ab 1938  Georg Hauser 
ab 1950  Josef Foidl 
ab 1955  Stefan Kapeller 
ab 1958      Josef Würtl 
ab 1960  Herbert Bendler 
ab 1968  Georg Hauser 
ab 1973  Othmar Leeb 
ab 1977  Peter Seisl 
ab 1989  Andreas Embacher 
ab 2001  Mag. Helmut Gruber 
ab 2005  Peter Seisl, Andreas Embacher,
Helmut Gruber, Alex Horngacher 
ab 2006 

Andreas Embacher 

ab 2010  Norbert Schlemmer 

Obmänner vergangener Jahre:

ab 1935     Josef Ritter 
ab 1937  Jakob Kapeller sen. 
ab 1950  Bartl Niedermoser 
ab 1953  Simon Hinterholzer jun. 
ab 1962  Rupert Hauser 
ab 1968  Jakob Kapeller jun. 
ab 1992  Johann Rieder 
ab 1995  Josef Berger 
ab 1998  Mag. Helmut Gruber 
ab 2001  Peter Horngacher 
ab 2004 

Alfred Nitz 

ab 2007 Johann Foidl 
ab 2011

Alexander Horngacher



Letzte Aktualisierung am 14.11.2011